Windpark Sönnebüll    (Foto: Silke Dulk)

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Windkraft

1997 erregte ein besonderes Richtfest in Sönnebüll weithin großes Aufsehen: 24 Sönnebüller Bürger hatten sich zusammen geschlos-sen, um in ihrem Ort einen Wind-park zu bauen. Nach Hersteller- Angaben sollte es der zu dieser Zeit weltweit größte Windpark mit Anlagen der Megawatt-Klasse werden; die technischen Daten beeindruckten: Die sieben 1.000 Kilowatt- Windkraftanlagen vom Typ N 54 haben eine Nabenhöhe von 60 Metern.   90 Tonnen schwer war jeder Turm, der aus 3 Segmenten bestand. Eine Gondel brachte 57 Tonnen auf die Waage, jeder Flügel noch einmal 4,3 T. Für rund 3.450  Haushalte sollten die jährlich von allen Rotoren zusammen produzierten 13,8 Millionen Kilowattstunden ausreichen. Fast genauso hoch - nämlich 13,5 Millionen Mark - lag das Investitionsvolumen. Finanziert wurde das Vorhaben durch die damalige Raiffeisenbank Bredstedt-Land. Da es weder Landes- noch  Bundesförderung gab, haben die  Betreiber mit Bankbürgschaften einen Eigenanteil von gut 10 % in die drei Jahre zuvor gegründete Betreibergemeinschaft "Windpark Sönnebüll GmbH" eingebracht.  Der  eingesparte Schadstoffausstoß im Vergleich zum Kraftwerks-Park der Bundesrepublik soll sich auf  9.374 Tonnen Kohlendioxid belaufen, auf 12,4 T. Stickoxid, 49,7 T. Schwefeldioxid und 4,1 T. Staub.