Ukraine Hilfe AMNF FlaggeUkraine-Hilfe im Amt Mittleres Nordfriesland

Die aktuelle Situation hat im Amtsgebiet Mittleres Nordfriesland große Anteilnahme geweckt. Viele Bürgerinnen und Bürger möchten wissen, wie sie jetzt am besten helfen können. Für alle Fragen, Wünsche, Anregungen und Hilfsangebote wurde auf der Homepage des Amtes eine Informationsseite eingerichtet: Ukraine-Hilfe

Kontaktformular für Hilfsangebote

Wer ein Hilfsangebot hat, kann den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Teams Integration die Koordination erleichtern, in dem das Kontaktformular  genutzt wird. Angebote können auf diese Weise schnellstmöglich in die Umsetzung gehen.

Allgemeine Fragen

Für allgemeine Fragen ans Team Integration kann gern auch folgende E-Mail-Adresse genutzt werden: ukraine@amnf.de

Willkommen in Sönnebüll, dem Dorf im Tal und auf den Hügeln der Kleinen Au, auch die "Sönnebüller Alpen" genannt. Es liegt 2km östlich von Bredstedt an der Straße, die nach Flensburg führt. Sein Name bedeutet übersetzt "Siedlung des Sohnes" und taucht zum ersten Mal 1462 als "Suunebull" in der Zehnten- oder Steuerliste des Bischofs von Schleswig auf. Er hat sowohl friesische wie jütische oder dänische Wurzeln. Aus dem friesischen "Sene" = Sohn ist das deut. "Sönne" geworden und aus dem jütischen "böl" = Dorf oder Siedlung das deut. "büll". Friesen und Dänen müssen sich hier auf der Geest getroffen und dem Dorf seinen Namen gegeben haben. Die alte Gastwirtschaft "Friedensburg" im oberen Dorf an der Flensburger Straße beherbergt hinter ihrem modernen Kleid einen der schönsten friesischen Säle. Sie liegt mit 34,5 m über N.N. an dem höchsten Punktes der "Sönnebüller Alpen" neben dem Stollberg mit 44 m über N.N. Diese sind eine Stauchmoräne der letzten, der Weichseleiszeit vor 10 000 Jahren, die hier Halt gemacht hat und den Geestrand bildet. Auf unserem Wappen ist sie abgebildet mit einer Ziegelreihe, die daran erinnert, dass man hier früher aus dem vom Eis hochgedrückten Ton Ziegel gebrannt hat. Unser Dorf in der Nordergoosharde ist mit 280 Einwohner eines der kleinsten im Amt Mittleres Nordfriesland, aber zugleich eines mit den vergleichsweise meisten jungen Familien und Kindern, einem schönen Spielplatz, einer aktiven Feuerwehr und Ringreiter- wie Schützenverein.

Hardli willkoben in Sönnebüll, dat lütte Dörp ob de Baarg und in de Deebte vun de Lütte Au. Wie warn uck geern de "Sünnbüller Alpen" nennt. Sünnebüll lich 2 km östlie vun Bredstedt, an de Stroot de noo Flensborg geiht. Unse Noom bedüdet översett "Siedlung vun de Söhn" un dukt dat erste mool 1462 as Suunebull in de Teinte Stührlist vun de Bischof vun Schleswig op. Wie hem wull friesische, jütische un uck dänische Wuddeln. Ut datt friesische "Sene" = Söhn is datt dütsche "Sönne" worn, un ut datt jütische "böl" = Dörp oder Siedlung is datt dütsche büll worn. Friesen un Dänen möt sick hier op de Geest dropen un unse Dörp sein Noom geben hem. De ohle Kroog "Freedensborg" boben an de Flensborger Stroot hett een vun de schmückste Sool överhaupt. Unse höchste Punkt in de Sünnebüller Alpen is achter de Flensborger Stroot 2 mit 34,5 m över NN. De Stollbaarg is mit 44m över NN noch een beten höger. Vür 10000 Johr het hier de letzte Stauchmoräne in de Wesseliestiet hoolt mogt un het de Geestrand bildet. Op unse Wappen is se as Teegelreeg afbildet, dormit man sehen kann dat mann hier ut de vun de Ies hochdrükgte Toon Teegel brennt hett. Sünnebüll is mit 280 Inwohner een vun de lüttsten Dörper int Amt mittleres Nordfriesland.Wie hem over veel junge Familien mit een masse Kinner, een schmucke Speelplatz, een gude Führwehr un een Rinrieder- un Schüttenvereen.

Watt weer los in Sönnebüll

Kirche in der NachbarschaftAm 12.5. fand nach langer Coronapause wieder eine Jahresversammlung unseres Ringreiter- und Schützenvereins “Freiweg Sönnebüll“ auf Friedensburg statt. Ich selber konnte leider nicht teilnehmen, habe aber meinen 2. stellvertr. Bürgermeister Karl Friedrich Haß gebeten im Namen der Gemeinde ein paar Dankesworte und einen Gutschein an den Vereinsvorsitzenden Hans Jürgen Martensen zu richten und zu überreichen. Hans Jürgen ist seit 27 Jahren unser Vorsitzender, und er hat es verdient mal ein großes Lob für sein sehr langes ehrenamtliche Engagement zu bekommen. Er ist somit auch der Vorsitzender mit der längsten Dienstzeit in unserer fast 100jährigen Vereinsgeschichte. Unsere 2. Vorsitzende Daniela Petersen überreichte auch noch einen Blumenstrauß an Hans Jürgens Frau Meike als Dank für ihre Unterstützung bei seinem Ehrenamt. Ich sage hiermit auch nochmal danke für diesen langen ehrenamtlichen Einsatz (und der ist ja noch nicht vorbei), für unseren Verein, und schließe den gesamten Vorstand mit ein. Ich wünsche uns allen am 25.6. ein schönes Ringreiter- und Schützenfest.

Zu einer Kirche in der Nachbarschaft , hatte Pastor Johannes Steffen am 20.5. um 17.00 Uhr nach Sönnebüll eingeladen. Ich stellte Stühle an der Ecke Dorfstaße / Osterende auf, und meinen Deutz 4506 als “Kanzel“ bereit.Nach der Begrüßung durch den Pastor , sangen wir, mit toller Gitarrenbegleitung von Anke Clausen, unser erstes gemeinsames Lied. Danach las Katharina Frauen den Brief des Paulus an die Kolosser, in dem es um herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Freundlichkeit und Geduld, ging. Diese Begriffe übertrug unser Pastor treffend und humorvoll, in unsere Zeit. Um das alles auch etwas anschaulich zu machen, zog er sich immer wieder, ein neues T-Shirt mit den erwähnten Begriffen aufgeklebt, über. So haben wir uns alle erinner, wie wichtig diese Begriffe (Tugenden), für unser Leben und Miteinander, sind. Zwischendurch wurde immer wieder gesungen, und als Abschluss das Vaterunser gemeinsam gebetet. Danke Hannes, Anke und Katharina für diese kurzweilige Andacht.

Ich habe auch wieder Geschenke, im Auftrag der Gemeindevertretung in Sönnebüll ,verteilt. Als erstes drei Obstbäume für unsere im letzten Jahr geborenen Kinder. Jelte und Tim bekamen, den von ihnen gewünschten, Apfelbaum, und Keke den Birnbaum, den er sich gewünscht hatte. Hugo will, laut Mitteilung seiner Eltern, erst nächstes Jahr seinen Obstbaum haben.
Auch habe ich an die drei konfirmierten Mädchen, Marike, Lea und Dana, als Geschenk eine Dorfchronik Band I, mit den besten Zukunftswünschen, überreicht.