Ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz in Sönnebüll

Am 1.10. um ca. 20.45 Uhr ging bei uns die Feuersirene. Als ich aus meiner Garage mit dem Fahrrad zum Feuerwehrhaus fuhr sah und hörte ich schon einen sehr hellen Feuerschein und mehrere Male einen lauten Knall. Von unserem Wehrführer bekamen wir die Info, dass es die 110 KV Leitung in der Schulstraße, bei Dieter und Wilhelmine Carstensen, ist. Mit diesem Feuerball und lautem Knall sprang die Hochspannung auf einen Baum über. Über die Leitstelle wurde die SH Netz informiert und die stellte auch gleich den Strom in der 110 KV Leitung ab. Wir von der Feuerwehr mussten die Zufahrt der Schul- und Norderstraße absperren, damit keiner unter der Leitung durchfahren konnte. Die Monteure von der SH Netz mussten aus Rendsburg kommen, was ca. 2 Stunden dauerte, um die Leitung auf Schäden zu untersuchen. Als erstes wurde die Feuerwehr angewiesen den Baum abzusägen, damit das nicht wieder passiert. Am Baumstamm konnte man an der verkohlten Rinde sehen, wie gefährlich diese Hochspannung ist.
Der Feuerwehreinsatz dauerte bis ca. 23.30 Uhr.
Die Leitung war durch die enorme Hitze an einer Stelle beschädigt, die am Montag repariert wurde.
Im Zuge der neuen 380 KV Leitung, die gerade am Dorfrand von Sönnebüll vorbei gebaut wird, wird diese 110 KV Leitung mit drunter gehängt. Somit wird die alte 110 KV Leitung, die doch recht nahe an den Häusern hängt, im nächsten Jahr komplett abgebaut.
Die Kommunalbetreuerin der SH Netz ,Andrea Hansen, hat sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Sönnebüll für ihren Einsatz herzlich bedankt und will den Feuerwehrkameraden noch eine “Belohnung“ zukommen lassen.
Ich bin mit allen Beteiligten sehr froh darüber, dass außer einem Baum der gefällt werden musste, nichts weiter passiert ist und keiner zu Schaden kam.

Einsatzbericht vom 08.02.2019

Um 15.49 wurden wir durch die Leitstelle über Sirene und Digitalempfänger alarmiert und zu einem Unfall auf der K46 "Ole Landstraat" Richtung Drelsdorf im Kreuzungsbereich der L12 "Flensburger Straße" gerufen.
Nach ca. 5 Minuten waren wir in Gruppenstärke an der Unfallstelle. Ein Anhänger vom einen Viehtransport mit 300 Ferkeln an Bord lag auf die Seite. der Fahrer hat beim Abbiegen in de Ole Landstraat die Kontrolle über den Anhänger verloren. Zusammen mit der Polizei wurde die Unfallstelle zunächst abgesperrt.
Nach Erkundung der Lage wurde die Verladerampe am Heck vom Anhänger geöffnet und die ersten 40 Ferkel konnten auf von Landwirten bereitgestellte Viehanhänger umgeladen werden.
Die weitere Rettung der Ferkel gestaltete sich schwieriger, da der Anhänger über 4 Ebenen mit jeweils 2 Schotten ausgestattet war. Durch die Seitenlage und den Druck der Ferkel konnten die Schotten nur mit erheblichen Aufwand geöffnet werden. Die Freiwillige Feuerwehr Bredstedt wurde zur Unterstützung nach alarmiert.
Mit Ihr gelang es den Anhänger vom Vorderwagen abzukoppeln. Damit war der Zugang von vorne möglich um weitere Ferkel aus dem Anhänger zu holen. Diese wurden durch zwei inzwischen eingetroffene Beamte vom Kreisveterinäramt begutachtet. Verletzte Tiere wurden aussortiert und anschließend von zwei Tierärztinnen eingeschläfert.
Alle überlebenden Ferkel wurden von den Viehanhängern auf einen inzwischen eingetroffenen Viehtransporter umgeladen.
Nach ca. 1 ½ Stunden waren alle Ferkel aus dem verunfallten Anhänger geholt. 31 Ferkel haben den Unfall nicht überlebt, bzw. wurden eingeschläfert.
Um 18:00 Uhr traf ein Abschleppdienst aus Husum mit schweren Gerät ein.
Da die Dämmerung einsetzte wurde die Freiwillige Feuerwehr Vollstedt nachalarmiert um die Absperrung der Kreisstraße zwischen Vollstedt und Sönnebüll zu gewährleisten.
Mit Hilfe von einen Kran, Bergungsfahrzeug und einem Abschleppwagen wurde der Aufhänger wieder aufgerichtet und nach Husum abgeschleppt.
Um 20:00 Uhr konnten wir den Einsatz beenden.
Meinem Dank gilt den anwesenden Feuerwehrkameraden, den drei Landwirten für die Bereitstellung der Viehanhänger und den Spendern der Warmen und kalten Getränke.

Jahreshauptversammlung der Sönnebüller Feuerwehr

Am 27.03. war auf Friedensburg die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sönnebüll. Der Wehrführer OBM Hans-Jürgen Martensen begrüßte 20 Kameraden, den stellvertretenden Amtswehrführer Kurt Viertel aus Bredstedt und mich als Bürgermeister. Nach einem (von der Gemeinde bezahlten) gemeinsamen Essen, hielt Hans-Jürgen seinen Jahresbericht ab. Neben den Übungsabenden, Funkübungen, vielen Hilfeleistungen in und für die Gemeinde, wurden 2 Löscheinsätze, eine Personensuche und Sturmschäden Beseitigung geleistet.
Mit der Dienstspange für 30 Jahre in der Feuerwehr wurde OFM Klaus Andresen und für 10 Jahre FM Sven Tarnow geehrt.
Befördert wurden:

  • OFM Sven Haß zum HFM
  • FM Sven Tarnow zum HFM
  • FM Finn Paulsen zum HFM
  • FM Andreas Carstensen zum HFM
  • FM Thorben Kötter zum HFM

In unser Grußworten haben sowohl Kurt Viertel wie ich die Bedeutung der Feuerwehren für die Amts- sowie Dorfbevölkerung hervor. Ebenso bedankten wir uns bei der Wehrführung und den Kameraden für den ehrenamtlichen und persönlichen Einsatz zum Wohle aller, auch im kulturellen Bereich. In Sönnebüll ist das speziell: Biikefeuer, Aktion sauberes Dorf, Kinderfest und Laterne laufen. Schön das wir im Dorf noch so viele freiwillige für den Dienst am Nächsten haben.

Vorstand/Mitglieder

Gemeindewehrführer: OBM Hans-Jürgen Martensen

Stv. Gemeindewehrführer: BM Daniel Martensen

Gruppenführer: BM Daniel Martensen

Gerätewart: HFM3 Stefan Elvert

Kassenführer: OFM Andreas Lonherr

Schriftführer: Jürgen Marquardt

Sicherheitsbeauftragter: OFM Sven Haß

 

Mitgliederstand (20.11.17): 29 (aktiver Dienst) + 1 Ehrenmitglied

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