Ukraine Hilfe AMNF FlaggeUkraine-Hilfe im Amt Mittleres Nordfriesland

Die aktuelle Situation hat im Amtsgebiet Mittleres Nordfriesland große Anteilnahme geweckt. Viele Bürgerinnen und Bürger möchten wissen, wie sie jetzt am besten helfen können. Für alle Fragen, Wünsche, Anregungen und Hilfsangebote wurde auf der Homepage des Amtes eine Informationsseite eingerichtet: Ukraine-Hilfe

Kontaktformular für Hilfsangebote

Wer ein Hilfsangebot hat, kann den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Teams Integration die Koordination erleichtern, in dem das Kontaktformular  genutzt wird. Angebote können auf diese Weise schnellstmöglich in die Umsetzung gehen.

Allgemeine Fragen

Für allgemeine Fragen ans Team Integration kann gern auch folgende E-Mail-Adresse genutzt werden: ukraine@amnf.de

Einsatzbericht vom 08.02.2019

Um 15.49 wurden wir durch die Leitstelle über Sirene und Digitalempfänger alarmiert und zu einem Unfall auf der K46 "Ole Landstraat" Richtung Drelsdorf im Kreuzungsbereich der L12 "Flensburger Straße" gerufen.
Nach ca. 5 Minuten waren wir in Gruppenstärke an der Unfallstelle. Ein Anhänger vom einen Viehtransport mit 300 Ferkeln an Bord lag auf die Seite. der Fahrer hat beim Abbiegen in de Ole Landstraat die Kontrolle über den Anhänger verloren. Zusammen mit der Polizei wurde die Unfallstelle zunächst abgesperrt.
Nach Erkundung der Lage wurde die Verladerampe am Heck vom Anhänger geöffnet und die ersten 40 Ferkel konnten auf von Landwirten bereitgestellte Viehanhänger umgeladen werden.
Die weitere Rettung der Ferkel gestaltete sich schwieriger, da der Anhänger über 4 Ebenen mit jeweils 2 Schotten ausgestattet war. Durch die Seitenlage und den Druck der Ferkel konnten die Schotten nur mit erheblichen Aufwand geöffnet werden. Die Freiwillige Feuerwehr Bredstedt wurde zur Unterstützung nach alarmiert.
Mit Ihr gelang es den Anhänger vom Vorderwagen abzukoppeln. Damit war der Zugang von vorne möglich um weitere Ferkel aus dem Anhänger zu holen. Diese wurden durch zwei inzwischen eingetroffene Beamte vom Kreisveterinäramt begutachtet. Verletzte Tiere wurden aussortiert und anschließend von zwei Tierärztinnen eingeschläfert.
Alle überlebenden Ferkel wurden von den Viehanhängern auf einen inzwischen eingetroffenen Viehtransporter umgeladen.
Nach ca. 1 ½ Stunden waren alle Ferkel aus dem verunfallten Anhänger geholt. 31 Ferkel haben den Unfall nicht überlebt, bzw. wurden eingeschläfert.
Um 18:00 Uhr traf ein Abschleppdienst aus Husum mit schweren Gerät ein.
Da die Dämmerung einsetzte wurde die Freiwillige Feuerwehr Vollstedt nachalarmiert um die Absperrung der Kreisstraße zwischen Vollstedt und Sönnebüll zu gewährleisten.
Mit Hilfe von einen Kran, Bergungsfahrzeug und einem Abschleppwagen wurde der Aufhänger wieder aufgerichtet und nach Husum abgeschleppt.
Um 20:00 Uhr konnten wir den Einsatz beenden.
Meinem Dank gilt den anwesenden Feuerwehrkameraden, den drei Landwirten für die Bereitstellung der Viehanhänger und den Spendern der Warmen und kalten Getränke.