In dieser Rubrik findet Ihr "Kaffeegedichte" unseres Ehrenbürgers Paul von Hoerschelmann.

Viel Vergnügen

Kaffee – Gedicht * 09.11.2021 *„Resilienz“ *

Es gibt heuer viele Worte,
Die so schön wie eine Torte,
Ohne, dass Du richtig weißt,
Wo hinein du wirklich beißt.
So ist‘s mit der „Resilienz“,
Sei‘s denn, dass Latein du kennst.
Übersetzt in „Widerstand“
Und als solcher schnell erkannt.
Wil‘st du aber wieder zeigen,
Dass du klug bist und auf Reisen,
Musste du dann das Englisch wählen
Und von „resilisence“ erzählen,
Was sich leicht in Deutsch verwandelt
Und von „ Resilienz“ dann handelt.
Wer so redet, zeigt dann wieder,
Dass sein sprachliches Gefieder
Schön und ganz geheimnisvoll -
Alle halten das für doll,
Ohne aber zu erkennen,
Was sie eigentlich benennen.
Deshalb ich das Wort gern brauche
Und in seinen Zauber tauche.
Alle finden es sehr schön,
Auch wenn sie es nicht verstehn...
P.v.H.

Kaffee- Gedicht * 23.10.2021 * Hätte, hätte – Lieferkette *

Hätte, hätte – gerne hätte
Man doch diese Lieferkette.
Durch Corona doch geschah,
Dass dieselbe nicht mehr da.
Jetzt als erstes leider gib‘s
Für Produkte keine Chips.
Kamen aus Taiwan geschwommen
Was wir lang nicht ernst genommen.
Zweitens Aluminium,
Braucht Bauxit, was wirklich dumm,
Weil es nicht bei uns vorhanden,
Sondern nur in fremden Landen,
Autos brauchen Leichtmetall -
Sonst auch nötig überall.
Weil die Ketten doch gerissen
Wir wahrscheinlich warten müssen
Auf die schönen Festgeschenke,
Wenn ich nur an Weihnacht denke.
Und auf einmal wird uns klar,
Wozu China nötig war.
Südost Asien ebenfalls…..
Kriegten voll nicht unsren Hals,
Anstatt selbst zu produzieren,
Womit wir das Leben zieren.
Statt zu basteln und zu bauen
Ließ man sich Ideen klauen.
Supermärkte lassen winken.
Was wir essen solln und trinken.
Erdbeeren zum Weihnachtsfest,
Was man sich gern kommen lässt.
Selbst nach Masken auf den Nasen
laufen wir herum wie Hasen...
Denn die Ketten sind entzwei
Und es es gibt jetzt viel Geschrei…..
Selbst der Kaffee kommt von fern,
Mailchen aber hat ihn gern.
P.v.H.

Kaffee-Gedicht * 12.09.2021 * „Die Kinder!“

Durchgeimpft und auch genesen -
Dänen sind jetzt freie Wesen.
Müssen keine Masken tragen,
Können sich ins Kino wagen
Mehr als achtzig haben schon
Dieser letzten Impfung Lohn,
Während bei uns noch Millionen,
Vor dem Impfen sich noch schonen.
Woher dieser Unterschied,
Den man doch ganz deutlich sieht?
Können Unsere nicht hören
So wie etwa kleine Gören?
Sind sie einfach nur zu faul
Wie ein alter Ackergaul?
Wenn man sich auch selbst nicht schont,
Hätte es sich doch gelohnt
Schon allein der Kinder wegen
Einfach sich zu überlegen,
Ob das Impfen nicht von Nöten,
Wie es ja die andren täten.
Kinder haben viel gelitten,
Muss man erst die Eltern bitten?
Schließlich haben wir Gesetze,
Dass man Andre nicht verletze.
Ganz besonders diese Kleinen
Mit den noch ganz kurzen Beinen.
Wenn Verantwortung schon fehlt,
Wird auch sonst das Recht gewählt…

Kaffee-Gedicht * 05.09. 2021 * „Impf-Muffel“

Ein Muffel ist ein Menschenwesen,
Das weder hören will noch lesen.
Es scheint, als wäre diese Schwäche
Vorhanden eher in der Fläche,
Doch trifft man‘s gleichfalls in der Stadt -
Ob Hochdeutsch oder auch auf Platt.
Der Muffel muffelt vor sich hin,
Als hätt das Leben keinen Sinn.
Warum soll man sich impfen lassen?
Dies gilt so auch für alle Rassen:
Ob schwarz, ob weiß, ob gelb, ob braun -
Ob Männer aber oder Frau‘n.
Die Art und Farbe machens nicht
Und auch nicht einfach das Gesicht.
Wer muffelt ist viel eher faul,
Und dabei schläfrig anzuschaun.
Er ist kein strammer Impfungsgegner,
Viel mehr ganz einfach so ein träger.
Vielleicht versteht er einfach nicht,
Wenn man zu ihm vom Impfen spricht?
Deswegen er auch nicht entdeckt,
Wenn er sich selber angesteckt
Und dann auch andre infiziert -
Eh er dran denkt - ist es passiert.
Wie wär es doch, wenn dieser Typ,
Sich sebst nicht nur – auch andre liebt!?