Sönnebüll-Lied

Text: Paul-Gerhard von Hoerschelmann | Melodie: Tita Johannsen

Am Himmel hoch die Wolken gehen,
Wohl über Feld und Land
Und alles, was wir um uns sehen,
Entstand durch seine Hand.

Refrain

 

Die Häuser liegen Windgeduckt
Im Tal und auf der Höh,
Und wer von oben westwärts guckt,
Sieht dort die blanke See.

Die Hügel hoch am Marschenrand,
Die hat die Zeit gemacht.
Weswegen Alpen sie genannt,
Wer hätte das gedacht?!

Refrain

Der Eine treibt die Herde aus,
Der Andere pflügt das Feld,
Der Garten blüht um Herd und Haus,
Wie es uns hier gefällt.

Die Geest ist hoch, die Marsch ist weit,
Ein wunderschönes Land,
Zur Morgen- und zur Abendzeit
Der Himmel rot entbrannt.

Refrain

Dann wieder fegt der Wind daher
Und Regen peitscht das Feld,
Gar mancher mag die Wetter sehr
Und hohe Mühlen stellt.

Man weiß hier, wer im Nachbarhaus
Sich regt und lebt und strebt.
Und geht ihm irgendetwas aus,
Man seine Not behebt.

Refrain

Und Feste feiern wir im Krug,
Als "Friedensburg" bekannt,
Und haben davon wir genug,
Dann geht's hinaus auf's Land.

Fünfhundertfünfzig Jahr sind's her,
Das unser Dorf bekannt.
Wahrscheinlich sind es noch viel mehr,
Stets "Sönnes Dorf" genannt.

Refrain